ets New:
14.04.2004 - Picture added
20.04.2004 - New Journal entry added
09.06.2005 - General Update

  >>  

Menu

Journal
Bio
Pics Writings
Sites
Links
Listings
Guestbook

 

 

Handlung

3...2...1...Let's Jam! Wir befinden uns im Jahre 2071, die Menschheit hat den Sprung zu den Sternen geschafft. Mit Hilfe der sogenannten "Gates" - Hyperraumsprungtore - ist es möglich große Distanzen im All in kürzester Zeit zurückzulegen. Aber auch wenn diese Tore ein großer Segen sein mögen, so forderte die Inbetriebnahme des ersten Gates in der Nähe des Mondes einen hohen Preis: der Unfall der heute allgemein als der "Gate Incident" bekannt ist, lies große Teile des Mondes auf die Erde stürzen und verlieh selbiger einen eigenen Asteroidengürtel. Aber der Mensch ist vielseitig und hat sich inzwischen über das gesamte Sonnensystem ausgebreitet - beinahe alle Planten und Monde sind bewohnbar gemacht geworden. Man möchte fast meinen ein Zeitalter von Frieden und Wohlstand hat begonnen, wie es in vielen Scifi Serien suggeriert wird. Aber genau das Gegenteil ist der Fall - organisiertes Verbrechen und Kriminalität hat ihre Blütezeit und die Interstellare Polizei (ISSP) hat alle Hände voll zu tun.

Genau hier tritt die Crew der BeBop auf den Plan - ihr Beruf: Kopfgeldjäger, oder auch Cowboy genannt.

Spike Spiegel ist der lässige, coole und leichtmütige an Board des Schiffes. Seine ruhige Art lässt es ihn ziemlich harmlos erscheinen, er ist aber ein geschickter Revolverheld und zudem noch ein Kampfsportprofi. Seine Vergangenheit ist allerdings höchst mysteriös - nur der Name "Julia" taucht immer wieder auf. Sein Kampfgleiter ist die rote "Swordfish II".

Jet Black, acht und dreißig, stämmig und sehr gutmütig. Einer seiner Arme wurde durch einen aus Stahl ersetzt als er seinen eigenen verlor. Er ist der Koch an Bord der BeBop. (ihm gehört eigentlich das Schiff...) Außerdem ist er früheres Mitglied der ISSP und war dort als "Black Dog" bekannt. Sein Schiff ist die "Hammerhead".

Faye Valentine ist eine zickige aber überaus hübsche Glücksspielerin mit einem nicht zu verachtenden Schuldenberg. Auch über ihre Vergangenheit ist nichts bekannt, auch sie selbst kann sich nicht mehr daran erinnern. Ihr Schiff ist die "Redtail".

Ed oder eigentlich Edward Wong Hau Pepelu Tivrusky 4th, auch Radical Edward genannt, ist eine überaus talentierte kleine Hackerin. Leider ist sie mit ihren 13 Jahren schon ziemlich durchgedreht. Ich kann das leider nicht beschreiben, das muß man gesehen haben. Achja, Ed sieht mit ihren kurzen roten Haaren eigentlich eher aus wie ein Junge. Ihr ein Raumschiff zu geben wäre purer Selbstmord - aber sie hat da noch eine nette Fernbedienung...Ihr Computer heißt übrigens "Tomato".

Und dann wäre da noch Ein(stein) - der Hund an Board des Schiffes. Er ist ein Welsh Corgi, eigentliche eine ganz normale Hunderasse, aber Ein ist ein "Data-Dog" - ein Hund der spezial auf Intelligenz gezüchtet und trainiert wurde. Dies macht ihn übrigens zum klügsten Mitglied an Board des Schiffes...

Soweit zum Hintergrund und den Charakteren, nun noch kurz zur Serie selbst: Cowboy Bebop ist größtenteils Episodenhaft aufgebaut, deshalb ist es nicht besonders wichtig in welcher Reihenfolge man die Folgen (genannt Sessions) sieht. Es gibt allerdings auch einige "Schlüssel-Episoden" in denen sich die Hintergrundgeschichte von Bebop, und damit auch die Hintergrundgeschichte der einzelnen Charaktere entfaltet. Bei diesem "roten Faden" ist es wieder rum wichtig ihm von vorne bis hinten zu folgen, um sich nicht den Spannung zu verderben. (auch den Movie "Knockin on Heaven's Door" sollte man vor den finalen zwei Episoden gesehen haben...) Der Stil in Bebop variiert stark von Session zu Session - er reicht von Comedy, Romantik, bis hin zu Horror. (mit dazugehöriger Alien Hommage...) Gleichzeitig mit dem Stil variiert auch die Qualität der einzelnen Sessions, die von "ganz nett" bis "daran kann ich mich nicht genug sehen" reicht. Ich denke, da hat jeder seine persönlichen Vorlieben, deshalb möchte ich auch nicht einzelne Folgen bewerten. Der Episodenhafte Stil ist am Anfang allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Artwork

Mindestens genauso gewöhnungsbedürftig sind am Anfang die CG (Computer Graphik) Szenen die in vielen Folgen zum Einsatz kommen und mir persönlich ganz und gar nicht gefallen. (eine Ausnahme gibt es aber hierbei - der Computereinsatz in Session 20 ist wirklich dezent und passend) Abgesehen davon ist das Artwork aber allerdings vom feinsten, es ist immer sauber und den Großteil der Serie über sehr gut, vor allem wenn man bedenkt das Cowboy Bebop immerhin schon 5 Jahre auf dem Buckel hat..Die Hauptcharaktere sind alle klasse designed und wirken vor allem durch ihre starke Differenzen zueinander.(obwohl ich immernoch finde, dass Jet aussieht wie eine Mischung von Greg und Otho aus Captain Future...) Auch den genialen Retrostil wird man wo anders vergeblich suchen. Daneben sind übrigens noch die ständig wechselnden Eye-Catcher in der Mitte der Folgen hervorzuheben, die beinahe immer überaus kreativ gestaltet sind.

Kein Wunder - Cowboy Bebop kommt ja auch aus dem Studio Sunrise, das Team dass uns auch schon The Vision of Escaflowne brachte. (Man verzichtete aber dieses mal auf die prägnanten Nasen...)

Musik/Sound

Wenn man von Escaflowne spricht, kommt einem meistens ein Name in den Sinn - Yoko Kanno. Und genau diese Dame zeichnet sich auch für den Bebop Soundtrack verantwortlich. Womit wir zu einem der besten Teile, wenn nicht dem besten Teil überhaupt, kommen - der Musik. Yoko Kanno hat zusammen mit der Gruppe "The Seatbelts" (die es übrigens auch im Cowboy Bebop Universum gibt) eine geniale Mischung aus Blues, Jazz, Folk und anderen Einflüssen kreiert. (es gibt sogar einen Country Song auf einem der Alben) Der Soundtrack hat Tempo, Schwung und Kraft, es gibt auf der anderen Seite aber auch furchtbar traurige und melancholische Songs. Und Titel wie "Tank!" (Opening), "What Planet ist this?!", "Rush" oder "The Real Folk Blues", um nur einige zu nennen, wissen selbst eingefleischte Jazz Fans zu begeistern.

Fazit

Zur Serie selbst kann man eigentlich das gleiche Urteil treffen wie zum Soundtrack - Mal ist sie temporeich, mit grandiosen Actioneinlagen ein andermal voller Melancholie und Triste.

Aber ich denke nicht, das es jemand bereuen wird, sich auf die Abenteuer von Spike, Jet, Faye, Ed & Ein einzulassen, vor allem weil Cowboy Bebop ja zur Zeit auf MTV läuft und auch ein DVD Release in absehbarer Zeit zu erwarten ist.

Jetzt bleibt mir also nur mehr eins zu sagen: "See you Space Cowboy..."

mit freundlicher Genehmigung von anime-wave.de

 

 

Currently: -
Books: -
Games: -
DVD:-
Music: -
Waiting For: -
In Love with:q-
Links: -

Stats:

 


 


 

 
   

 
©Lesandira2004